Prozessor:AMD Athlon XP 2200+ (1.8GHz) So, nun habe ich mir mal für wenig Geld eine neue, schnellere CPU gegönnt. Laut Epox paßt auf mein Motherboard zwar nur ein AMD Athlon XP 2100+ (1.73GHz), aber neu ist der wohl nur noch sehr schwer bis gar nicht zu bekommen und eine gebrauchte CPU ist nicht so ganz mein Ding (benötigt jemand einen gebrauchten AMD Thunderbird 1GHz ;-), garantiert nicht übertaktet?). Ich dachte, wenn ich den Multiplikator einfach um 0.5 Punkte runtersetze, dann paßt das auch. Denkste. Die CPU spielt da aber nicht mit. Egal und wie auch immer, es sieht so aus, als läuft das Teil tatsächlich mit 1.8GHz. Die BIOS-Meldung behauptet es und SiSoft Sandra behauptet es. Das kann mir nur recht sein. Zu warm wird sie auch nicht, mit Mersenne, das ich eine Zeit lang testhalber laufen ließ, lag die Temperatur immer so um die 52 Grad Celsius.
Videoschnitt bzw. das Encoden geht nun um einiges flotter von statten, und diverse andere Programme laufen auch viel flüssiger. Insgesamt bin ich zufrieden.
Motherboard:Epox EP-8KTA3+PRO Nachdem mein altes 8KTA+ regelrecht explodiert ist und die Platine gut durchgegrillt wurde, brauchte ich schnell was Neues.
Was war passiert? Nun ja, ich denke, das waren noch Nachwirkungen vom durchgebrannten Netzteil und auch der kaputten CPU. Jedenfalls hat es fünf Kondensatoren bei den Spannungsteilern regelrecht zerfetzt und auch ein Spannungsteiler ist zerbröselt. Dazu kommt noch eine braune Durchfärbung der Platine an dieser Stelle. Als Gesichtsfarbe wäre das vielleicht ok, aber nicht an dieser Stelle.
Wie das Vorgängermodell hat auch dieses Teil einen AGP-Slot, sechs PCI-Slots und einen ISA-Slot, der mit einem PCI-Slot geteilt ist. Einen AMR- oder CNR-Slot sucht man vergebens, ist in Europa aber ohnehin nicht vonnöten und ich brauche einen solchen auch nicht. Desweiteren kann ich das Board bis auf 1.5GB SDRAM aufrüsten. 768MB habe ich drin und was es dabei zu beachten gilt, steht bei Speicher.
Es gibt auch eine Soundkarte onboard, aber die nutze ich nicht.
Mittlerweile benutze ich auch den RAID-Controller, der IDE-Controller ist wieder komplett aktiviert, da mein neuer DVD-Brenner zwar prinzipiell auch am RAID läuft, aber weder Nero noch WinOnCD auf diese Weise richtig funktionieren. Erstaunlicherweise haben sich die IRQs trotz voller Bestückung des Rechners ohne Murren und Knurren sauber und ohne Konflikte verteilt.
Mittlerweile sind alle Slots belegt, d.h. der AGP-Slot und alle 6 PCI-Slots. Die Karten stecken folgendermaßen von oben nach unten drin:
Auch wenn die Ethernetkarte und der Onboard-USB-Host-Controller mit drauf liegen, Probleme konnte ich nicht feststellen.
ISA
nichts
Konflikte gibt es glücklicherweise keine, frei ist eigentlich nur IRQ 9, der aber der hart verdrahtete ist. Eine Reservierung von IRQs im BIOS hat eher negative Auswirkungen, was sich vor allem durch Abstürze bei der Benutzung der Firewire-Schnittstelle und der TV-Karte bemerkbar macht. Deshalb habe ich auch keine IRQs reserviert.
An weiteren Interrupts wären dann noch:
Gerät
IRQ
DMA
Anmerkungen
Systemzeitgeber
0
PS/2-Tastatur
1
Programmierbarer Interruptcontroller
2
COM1
4
Diskettenlaufwerk-Controller
6
2
LPT1
7
3
ECP-Druckeranschluß. Damit die wird Video-Kamera (kleines Steuerprogramm für einfache Bedienung) angesteuert.
Hier ist die Samsung SP1614N-festplatte angeschlossen.
Der DMA selbst liegt auf DMA 4.
Zu beachten ist, daß man beide IDE-Controller im BIOS aktiviert haben muß, wenn man die VIA4in1-Treiber installieren will. Andernfalls bricht das Setup mit folgender Fehlermeldung ab: Registry-error. Please reboot your Computer.
Alles klar, hier weiß ich sofort, daß das Setup-Programm die IDE-Controller benötigt, die Verbindung ist völlig trivial und einfach herzustellen. Hat mich mehr als einen halben Tag gekostet, das herauszufinden, weil ich anfänglich keine IDEs aktiv hatte und ich genau EINE Seite in einem Forum im Web gefunden habe, bei der auf dieses Problem eingegangen wurde. Und auch das half nicht, denn es müssen beide IDE-Controller aktiv sein und nicht nur einer, wie auf dieser Webseite beschrieben.
Speicher:768MB SDRAM Man gönnt sich ja sonst nichts. Aber mittlerweile sind 1GB und mehr durchaus schon Standard.
Eigentlich wollte ich Infineon-Speicher haben, aber der war damals nicht zu bekommen oder nur zu horrenden Preisen.
Der jetzige Speicher ist von UK Crucial, aber da sitzt Micron dahinter, soviel ich weiß. Im c't-Test hat er als zweitbester Speicher hinter Infineon abgeschnitten. Es ist PC133-Speicher mit einer CAS-Latenzzeit von 2-2-2. So ist er auch manuell eingestellt und Windows läuft damit bisher problemlos.
Da es diesen Speicher damals in Deutschland offenbar nicht gab, habe ich das Modul direkt bei Crucial in England bestellt. Die Bezahlung erfolgte mit der Kreditkarte und 24 Stunden später war der Speicher bei mir zu Hause. Einfach nur gut.
Nachdem ich schon ein 256MB-Modul im Rechner hatte, habe ich mir, weil man den Speicher damals fast geschenkt bekommt, noch zwei Stück gekauft, ebenfalls wieder bei UK Crucial. Diesmal hat die Lieferung etwas länger gedauert (6 Tage), aber der Speicher ist gut angekommen und funktioniert auch tadellos. Allerdings bin ich etwas ins Schwitzen gekommen, als sich kein DOS-Programm mehr starten ließ ("Zu wenig Speicher"! Soll ich jetzt lachen?) und auch die Grafik teilweise etwas seltsam ausssah. Da habe ich ein bißchen in der Knowledge Base bei Microsoft gestöbert und bin auch fündig geworden. Je mehr RAM man hat, desto mehr File-Cache weist sich Windows zu, was dazu führt, daß der freie Speicherbereich, in dem der DOS-Speicher und auch die Handles für AGP-Grafikkarten verwaltet werden, stark gegen Null tendiert. Also muß man das beschränken, indem man in der SYSTEM.INI zumindest folgende Einträge ergänzt:
Der Wert wird in kB angegeben und 524288kb entsprechen genau 512MB. Mit diesen Einstellungen klappt wieder alles. Idealerweise sind dies die ersten Einstellungen, die man nach einer Windows-Installation vornehmen sollte, noch bevor irgendwelche Treiber oder Patches aufgespielt werden.
Die Chunksize ist vergleichbar mit der Clustergröße. Ab 512MB RAM kann man mit dem Wert 4096 probieren, bei 256MB RAM ist wohl 2048 besser und bei 128MB RAM ist 1024 ganz gut.
Zusätzlich empfiehlt es sich, auch noch folgenden Eintrag in der SYSTEM.INI vorzunehmen:
[386Enh] ConservativeSwapfileUsage=1
Damit bringt man Windows dazu, erst den RAM zu benutzen und erst dann auszulagern, wenn es gar nicht mehr anders geht. Will heißen: Ich konnte seitdem eine Benutzung der Auslagerungsdatei, die auf 256MB fest eingestellt ist, nicht mehr beobachten. Selbst wenn ich mit Premiere 20 Minuten Video in die Vorschau reinpacke, das Swapfile bleibt unbenutzt.
Das Motherboard hat zwar 4 DIMM-Sockel, aber man kann trotzdem nur 3 doppelseitige Module aufstecken oder je ein einseitiges Modul auf den 3. und 4. Sockel.
SCSI-Adapter:Adaptec 2940UW Gibt es für PCs eigentlich noch ein anderes Bussystem als SCSI? In meinem alten Rechner hatte ich ein reines SCSI-System, weil es meiner Ansicht nach zur Zeit nichts besseres gibt. Man hat auch nicht die Probleme, wie sie immer bei (E)IDE-Systemen auftreten, wie da wären nur vier Geräte an den Controllern bei zwei verplemperten Interrupts oder eine eigene Steckkarte für den Scanner.
Nachdem ich mir die IBM DNES gekauft hatte, mußte auch ein neuer SCSI-Adapter her, der auch INT13 extended beherrscht. Mein alter Adaptec 2940 konnte das nicht, weshalb ich von den 17GByte nur deren acht nutzen konnte und das bringt es wohl nicht so ganz. Den Adapter habe ich günstig (etwa ein Drittel des damaligen Neupreises) bei Ebay ersteigert.
Für diejenigen, die es interessiert, beschreibe ich den Aufbau des SCSI-Stranges:
Da ich an diesem PC keine externen SCSI-Geräte mehr habe, ist der SCSI-Adapter am Anfang des SCSI-Stranges. Die Wide Negotiation ist bei allen Geräten abgeschaltet. Die Terminierung ist auf Automatik eingestellt. SCSI-Id: 7
Als nächstes folgt intern der Streamer. SCSI-Id: 2
Neu hinzugekommen ist an dieser Stelle das DVD-Laufwerk. SCSI-Id: 5
Das nächste Laufwerk am Bus ist das Plextor-CD-ROM. SCSI-Id: 3
Als vorletztes hängt die IBM DDRS am Narrow-Connector. SCSI-Id: 0
Den Abschluß bildet die IBM DNES über einen Adapter am Narrow-Connector. Diese Platte muß natürlich terminiert sein. SCSI-Id: 1
Hier der ganze Aufbau nochmal in einer graphischen Übersicht:
Mittlerweile denke ich darüber nach, alles am Wide-Strang anzuschließen, da es von der Bandbreite her gesehen besser ist.
Download Treiber: Der Treiber unterstützt alle bis bis 1999 gängigen Adaptec-SCSI-Controller. Es sind DOS-Treiber, Treiber für Windows NT 3.5 wie 4.0 und Windows 9x enthalten.
Festplatten:3 Stück Gleich eine Anmerkung zu den Festplatten, die ja ein Mischsystem aus SCSI- und IDE-Platten sind:
Bei der Installation von Windows in einem solchen IDE-SCSI-Mischsystem ist darauf zu achten, daß man alle IDE-Platte abhängt, wenn man Windows auf die SCSI-Platte installieren will. Sonst kommt vom Setup der Fehler SU013, der besagt, daß Windows nicht auf das Laufwerk schreiben kann. In meinem Fall wollte das Setup die IDE-Platte benutzen und die hat eben keine primäre Partition, damit sie sich laufwerksmäßig ganz hinten einsortiert. Wenn man sich aber die Platten- und Partitionskonfiguration mit diversen Partitionierungstools ansieht, ist die IDE-Platte die Platte mit der Nummer 1. Da kann im BIOS trotzdem eingestellt sein, daß von SCSI gebootet werden soll.
Jetzt aber zu den Platten selbst.
IBM DDRS-34560 mit 4.5GB, SCSI Kommt Zeit, kommt eine größere Festplatte. Insgesamt ist diese Platte etwas schneller und auch leiser als die alte Quantum Atlas mit 2.1GB (mittlerweile nicht mehr existent). Alles in allem empfehlenswert. Benchmarkergebnisse
IBM DNES-318350W mit 18.5GB, SCSI Nachdem meine alte Quantum Atlas nach gut sechs Jahren ihren Geist endgültig aufgegeben hat, mußte eine neue große Platte her. Die Typbezeichnung der IBM DNES-318350W ist auch etwas irreführend. Aus der Bezeichnung geht hervor, daß es 18.5GB Kapazität sind, tatsächlich sind es aber nur 17500MB, sprich etwas mehr als 17GB. Da hat wohl wieder einer mal die 24 unter den Tisch fallen lassen.
Die Platte ist sehr leise, wirklich kaum zu hören, empfehlenswert. Benchmarkergebnisse
Samsung SP1614N, 8MB Cache, UDMA-133, 152GB, IDE Das ist jetzt der Ersatz für den RAID-Verbund, den ich für den Videoschnitt eingesetzt habe. Dort war mir eine der Platten kaputt gegangen. Nachdem sich Maxtor auch ein wenig geziert hat, etwas Kulanz zu zeigen (so nach dem Motto: Garantie bis 12:00 Uhr, Platte defekt um 12:10 Uhr), bin ich auf einen anderen Hersteller umgestiegen.
Die Geräuschentwicklung hält sich sehr in Grenzen, eigentlich ist die Samsung-Platte auch bei geöffnetem Gehäuse fast nicht bis gar nicht zu hören. Etwas schwieriger gestaltete sich schon die Installation der Platte. Was war? Nun, das übliche: BIOS zu alt. Auch nicht verwunderlich bei einem Motherboard von Annodazumal. Jedenfalls wurden erstmal nur 128GB erkannt - ganz unabhängig davon, daß FDISK sowieso nur völlig blödsinnige Werte bei solchen großen Platten ausgibt (müßte die Kapazität in GB modulo 64GB gewesen sein). Aber wie bin ich nun vorgegangen? Das lief folgendermaßen ab:
Erster Versuch: Laufwerk eingerichtet (FDISK), formatiert und nur 128GB zur Verfügung. Hm.
Ok, BIOS-Update.
Schon schwierig genug, überhaupt ein BIOS für so ein altes Board zu finden. Ich hatte dann eines von 2001 auftreiben können. Das Flashen hat auch geklappt, bis auf die Tatsache, daß beim Sichern des alten BIOSses ein CRC-Fehler gemeldet wurde. Aber der Rechner lief an, scheint also nichts weltbewegendes gewesen zu sein.
Zweiter Versuch: Laufwerk erneut eingerichtet (wieder mit FDISK), formatiert und wieder nur 128GB zur Verfügung. Sch....ade.
Partition Magic unter Windows sah zwar die komplette Platte, weigerte sich aber beharrlich, dem Teil mehr als 128GB zuzuordnen, auf die ich auch zugreifen konnte.
Doch da ... ich konnte den Rest einer eigenen Partition zuordnen ... dachte ich zunächst.
Doch nachdem die Partition mit 21GB ebenfalls eingerichtet und formatiert war, war dann überhaupt keine Partition mehr zu sehen. Arghl.
Also nochmal auf die Suche nach einem BIOS gegangen und siehe da, ich habe auch noch ein neueres BIOS gefunden. Das war dann von Mitte 2003.
Dieses BIOS habe ich dann auch noch aufgespielt (wie oft darf man das am Tag machen, bevor Murphy zuschlägt?), Windows lief auch wieder hoch, aber Partition Magic weigerte sich jetzt, der Platte auch nur irgendeine Partition zuzuordnen.
Dritter Versuch: Ok, doch alles zu Fuß machen. Das gute alte DOS gestartet, FDISK erneut angeworfen.
- erweiterte Partition eingerichtet (Strukturtest: etwa 5 Minuten)
- logische Partition eingerichtet (Strukturtest: nochmal etwa 5 Minuten)
- Neustart des Rechners
- Formatieren (schätzungsweise eine Stunde)
- Hurra, die komplette Platte wurde erkannt
Dann mußte ich nur noch die Daten umkopieren, fertig.
Benchmarkergebnisse werde ich bei Gelegenheit nachreichen.
Diskettenlaufwerk:Teac 3.5" Das ist von Teac und tut selten seine Dienste, da es so gut wie nie benötigt wird. Aber ab und zu brauche ich es doch, z. B. dann, wenn ich einen Ghost-Abzug zurückspielen will oder das Speichertestprogramm, das ich habe, welches sich nur von Diskette starten läßt. Auch das DV-IN-Patch-Programm für die Videokamera läßt sich nur von Diskette starten.
Das 5.25"-Laufwerk habe ich mittlerweile ausgebaut, ich brauche es hier einfach nicht. Falls ich doch wider Erwarten einmal etwas von einer Schlabberlabber-Diskette kopieren muß, steht in dem Datenserver noch eines zur Verfügung.
CD-ROM-Laufwerk:Plextor PX-32TS Ein vernünftiges Laufwerk, der Standard zum digitalen Auslesen von Audio-CDs (ohne Kopierschutz) wohl schlechthin. Selbst das Nachfolgemodell mit 40facher Geschwindigkeit war in dieser Disziplin schlechter, was die Qualität der WAV-Files betraf.
Das PX-32TS liefert theoretisch im Minimum 16-fache Lesegeschwindigkeit. Deshalb ist es auch kein Problem, mit 4-facher Geschwindigkeit Daten davon On-the-Fly zu brennen bzw. CDs On-the-Fly zu kopieren.
Als ich die Tests mit Nero CD-DVD Speed gemacht habe, ist mir aufgefallen, daß das Plextor-Laufwerk keine Audio-CDs akzeptiert, die ich mit dem DVD-Brenner mit 24-facher Geschwindigkeit gebrannt habe. Wie es mit Audio-CDs aussieht, die ich langsamer mit dem DVD-Brenner gebrannt habe, muß ich erst noch ausprobieren, da mir aktuell keine solche zur Verfügung steht. Die mit dem CD-Brenner (mittlerweile in den Datenserver gewandert) mit 4-facher Geschwindigkeit gebrannten Audio-CDs machen hingegen keine Probleme.Benchmarkergebnisse
DVD-Laufwerk:Toshiba SD-M1401 Erst war ich am Überlegen, mir das Pioneer-Laufwerk (U05S) zu holen. Es ist von den Werten geringfügig besser, doch die Erfahrungsberichte haben gezeigt, daß zumindest bei diesem Laufwerk durch das SlotIn-Verfahren die DVDs beschädigt werden können und dies auch passiert. Also habe ich mich für das Toshiba entschieden.
Die Performance ist in Ordnung, mein Rechner schnell genug. Als Software benutze ich aktuell Power-DVD 4.0 (war beim DVD-Brenner dabei), selbst wenn ich das Fenster verschiebe, verkleinere oder vergrößere, da ruckelt nichts. Die Geräuschentwicklung ist ok, selbst bei offenem Rechner ist es kaum zu hören.Benchmarkergebnisse
DVD-Brenner:LG GSA-4040B Lange hat es gedauert, bis ich mich endlich für einen DVD-Brenner entschieden hatte. Als es den GSA-4040B für nur noch 129 Euro bei Amazon zu holen gab, habe ich nicht länger gezögert. Alledings muß ich sagen, daß die Bulk-Version ausreichend gewesen wäre. Die beigelegte Brenn-Software ist grottenschlecht. B's Recorder Gold5 (ver. 5.32) nutzt die Möglichkeiten des Brenners nicht und ist darüberhinaus seeeeeeeehr langsam. Die DVD-Authoring-Software (neoDVD) sieht hingegen schon besser aus, aber das muß ich erst noch intensiver austesten. Der einzige wirkliche Pluspunkt an Software ist PowerDVD. Aber um das zu bekommen, muß man nicht die Retail-Version des Brenners kaufen.
Zur Einrichtung des Brenners selbst: Erst hatte ich vor, den Brenner am verbliebenen Anschluß des RAIDs ranzuhängen. Funktioniert auch prinzipiell, allerdings muß man da einiges beachten. Als erstes darf ich für mein Motherboard nicht den neuesten Windows-Treiber für den RAID verwenden, sondern es muß die uralte Version 1.11 sein. Andernfalls wird der Brenner in Windows überhaupt nicht erkannt, nichtmal als unbekanntes Gerät. Das hätte ich ja noch verschmerzen können, da alles andere soweit ohne Probleme funktioniert. Aber nicht, daß offenbar keine Brennsoftware so richtig damit zurecht kommt. Das Brennen selbst war immer ok, aber wollte man das Brennprogramm beenden (egal, ob Nero, WinOnCD oder CloneCD bzw. CloneDVD), dann hing das Programm. Man mußte den Rechner dann hart ausschalten und neu booten. In seltenen Fällen konnte man das Brennprogramm noch über den Taskmanager abschießen, aber auch dann lief Windows nicht mehr sauber und hat sich nach kurzer Zeit auch verabschiedet.
Somit habe ich nun wieder die IDE-Controller aktiviert und den Brenner daran angeschlossen (als Master am primären Kanal). Jetzt funktioniert alles problemlos.
Das Firmware-Update auf die Version 302 war auch erfolgreich. Es hat funktioniert, obwohl der Brenner allein als Master im primären Kanal hängt und nicht, wie im Readme gefordert, allein als Master am sekundären Kanal.
Allerdings: Für das Aufspielen der Firmware und eventuell daraus folgende Probleme übernehme ich keine Verantwortung. Bei mir hat es jedenfalls anstandslos geklappt.
Grafikkarte:nVidia GeForce FX 5200 Billig, mit 128MB, ohne Lüfter, schneller als meine alte Gainward. Jetzt funktioniert auch der DVI-Anschluß ohne Probleme, da hat es mit der Gainward doch ein wenig gehakt. Und auch der TV-Out ist unproblematischer. Alles in allem in Ordnung.
TV-Karte:Miro PCTV Nicht schlecht das Teil, prinzipiell auch mit Videotext, wenn man eine entsprechende Software hat. Der Empfang ist klar. Die Karte verfügt über den BT848-Chipsatz. Desweiteren hat die TV-Karte auch noch einen Composite- und S-Video-Eingang. Letzteren könnte ich als Monitoreingang für die Videoschnittkarte benutzen, wenn ich so noch eingebaut hätte. Sehr praktisch.
Der Ton kann entweder extern über ein Loop-Kabel, welches der Karte beilag, auf einen Eingang der Soundkarte gelegt werden oder man benutzt, so wie ich, den internen Abgriff und geht damit auf einen internen Eingang der Soundkarte. Die Terratec DMX hat genügend davon.
Die zugehörige Software kann eine automatische Sendersuche durchführen und das Programm erkennt dabei auch die Namen der meisten Sender. Allerdings kommen offenbar weder die originale Miro-Software sowie auch die Alternativ-Software von Pinnacle nicht mit der Ressourcenverteilung in meinem Rechner zurecht. Es ist keine Frage, ob der Rechner abschmiert, sondern nur wann. In der Regel passiert das innerhalb der ersten zwei Minuten nach Start der TV-Software.
Deshalb bin ich folgenden Weg gegangen:
Treiber des Pinnacle-Pakets installieren
Nachdem die TV-Software automatisch installiert wurde, diese gleich wieder entfernen, am besten über die Systemsteuerung mittels "Software". Die Treiber selbst aber drauflassen. Es gibt zwei Einträge dafür, einmal die Treiber selbst und dann noch die PCTV-Tools.
Danach habe ich die TV-Software von DScaler aufgespielt. Mehr Einstellungsmöglichkeiten und funktioniert auch ohne Absturz. Was will ich mehr?
Download Treiber: Dies ist die Version 4.0. Es gibt zwar aktuellere Treiber, aber diese Updates betreffen nur den Programm-Teil, den ich nicht benötige. Zum Fernsehen selbst verwende ich die Software von Kastor! TV.
Scanner:Canon CanoScan 4400F Dieser Flachbett-Scanner wird am USB angeschlossen. Am Gerät gibt es nichts auszusetzen. Die Treiber sind schnell instelliert und doe Scan-Software ist einfach zu bedienen.
Da ich mir auch eine USB2.0-Karte besorgt habe (auf dem Motherboard sind nur USB1.1-Anschlüsse), ist auch die Scan-Geschwindigkeit in Ordnung.
Die Neuanschaffung war notwendig, da der alte HP Scanjet 3c nach über 13 Jahren Einsatz das Zeitliche gesegnet hat.
Streamer:HP 35480A Gute Frage, der Streamer meldet sich unter Windows 98SE mit HP 35480A. Auf dem Typenschild steht allerdings 1536-00100. Wie auch immer, es ist jedenfalls ein DDS1-Streamer. Den ursprünglichen Streamer habe ich den Datenserver eingebaut.
Da auf dem Hauptrechner nur noch temporärers Zeugs und Software ist, reicht hier ein gelegentliches Backup aus. Die Daten liegen alle auf dem Datenserver und werden dort vollautomatisch gesichert (differentielle Sicherung). Einmal im Monat wird auf DVD-RAM ein Full-Backup gemacht.
Ethernet-Karte:D-Link DFE-530TX Fast Ethernet Adapter (rev.C) So steht es im Gerätemanager. Das ist eine 100MBit-Karte, eingebaut, hochgefahren, Treiber installiert, paßt, wackelt und hat Luft. Damit geht es nun über die Fritz!Box ins Internet.
Meine gesamte Netzwerkarchitektur kann hier eingesehen werden.
Download Treiber: Dies ist die Revision 3.15.00.0351. Auf Setup geklickt, durchgebootet, Windows-CD verlangt, nochmal gebootet, fertig. Es waren keine weiteren Einstellungen notwendig.
ISDN-Karte:AVM FRITZ!Card PCI v2.1 Eingebaut, gebootet, Treiber installiert, geht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das Software-Paket ist in Ordnung. Es ist nur etwas umständlich, dem Gerät klarzumachen, welche MSN zum Hinauswählen benutzt werden soll. Da muß man dann schon wieder AT-Befehle benutzen. Im Handbuch steht dazu leider nichts, aber die FAQ von AVM ist in dieser Hinsicht sehr ergiebig.
Die Teile werden auch immer kleiner. Die erste ISDN-Karte (Teles S0/16.3 ISA PnP), die ich hatte, war etwa so groß wie die Grafikkarte. Diese hier verschwindet richtig zwischen den übrigen Karten, man hat schon fast wieder das Problem, sie zwischen all den anderen Karten reinzuschieben oder auch wieder herauszuholen.
Früher hatte ich allerdings kleine Probleme. Der ISDN-Watch stürzte ab und zu mal ab, beim Hochlauf streikte auch hin und wieder mal die MSGSRV32.EXE und bei der DFÜ-Einwahl gibt es ab und zu auch mal einen BlueScreen. Kollegen, die die gleiche Karte haben, berichteten von ähnlichen Problemen. Erstaunlichlicherweise hatte es nichts mit der ISDN-Karte an sich zu tun, sondern mit der Ethernetkarte. Damals lagen beide Karten auf dem gleichen Interrupt und obwohl keine Konflikte angezeigt wurden, haben sie sich nicht vertragen. Das hat sich auch bei der Ethernetkarte dahingehend bemerkbar gemacht, daß der Rechner immer dann abgeschmiert ist, wenn ich beide Geräte gleichzeitig benutzt habe. Jetzt haben beide Karten einen unterschiedlichen Interrupt und schon funktioniert alles bestens. Mit ihren neuen Partnern haben die Karten keine Probleme.
USB-Firewire-Combo-Karte:Dawicontrol DC-DuoMedia Zur Installation (nur W98SE):
Im Gegensatz zur Beschreibung im Handbuch sollte man einfach erst die Karte einbauen, beim Hochlauf alle Fragen nach Treibern wegklicken und dann das Setup für den Treiber ausführen. Dann den PC neu hochlaufen lassen, fertig. Vorher die Treiber-CD rausnehmen nicht vergessen, da es eine Boot-CD mit allen möglichen Treibern ist.
Zur Funktion:
USB: Funktioniert prinzipiell hervorragend, allerdings scheint der mögliche lieferbare Strom auf dem USB sehr schwach ausgelegt zu sein. Mein PDA erkennt zwar, daß eine externe Stromversorgung dranhängt, die Karte schafft es aber nicht, den Akku des PDA zu laden, wenn dieser eingeschaltet ist. Mein Notebook kann's, auch ohne zwischengeschalteten USB-Hub. Aktuell hängt nur der Scanner dran.
Firewire: Erste Tests sind erfolgversprechend. Auch unter W98SE wird die Kamera erkannt, das Visual Studio erkennt sie auch.
Für meine Zwecke ist die Karte bisher ausreichend.
Soundkarte:Terratec SoundSystem DMX Nicht zu verwechseln mit ihrer kleinen Schwester mit dem Zusatz "Fire". Was mich begeistert hat, ist die Tatsache, daß sie mehrere entkoppelte Line-In-Anschlüsse hat. Sehr praktisch: zwei fürs CD-ROM bzw. Brenner, ein AUX (für die TV-Karte), dann eine TAD-Anschluß fürs Voice-Modem. Das ist alles intern, dazu kommen noch die üblichen externen Anschlüsse.
Desweiteren sind auch noch digitale Ein- und Ausgänge auf einer Kartenerweiterung vorhanden, sowie ein Anschluß für ein Wavetable-ROM und ein Anschluß für ein Radiomodul, welches wunderbar funktioniert und RDS unterstützt.
Radio:Terratec ActiveRadio Dieses Radio ist ein Aufsteckmodul auf die Soundkarte. Es wird hinten auf die Soundkarte aufgesteckt und verlängert diese damit um etwa 4cm. Ich habe den Eindruck, daß die Karte etwas locker sitzt, aber mit zwei Klecksen Kleber aus der Klebepistole habe ich sie festgebracht und sie kann nun auch nicht mehr herausrutschen.
Die Software kann eine automatische Sendersuche mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten machen, die Oberfläche sieht auch ganz nett aus. Etwas umständlich ist die Sortierung der Sender, das geht nur manuell im INI-File.
Lautsprecher:Wavemaster 2030 Einfache Stereo-Boxen mit je einem Hoch- und Tieftöner. Sie haben eigene Regler für Höhen und Baß, dann natürlich auch für die Lautstärke und noch einen Knopf für eine Surround-Simulation. Für meine Zwecke reichen sie völlig aus, denn wenn ich wirklich Musik hören will, gehe ich ins Wohnzimmer.
Monitor:Samsung SyncMaster 245B Nach knapp fünf Jahren hat der Belinea 101730 an meinem Zweitrechner das Zeitliche gesegnet, genauer gesagt ist die Inverter-Platine, die für die Hintergrundbeleuchtung zuständig ist, kaputt gegangen. So ist zu dem Zweitrechner nun mein Fujitsu Siemens 462V FA-Monitor gewandert.
Ich habe mir was neues gegönnt und bin bei diesem Samsung-Monitor hängen geblieben. 24 Zoll (Widescreen), edles Design, kein einziger Pixelfehler, günstiger Preis. Was will ich mehr?
Gekauft habe das Display bei Redcoon, ingesamt bin sehr zufrieden mit dem Online-Versand.
Maus:Logitech Cordless MouseMan Wheel 4-Tasten-Funkmaus mit Rädchen. Sehr ergonomisch. Das Praktische ist dabei, daß man den Empfänger einfach hinter dem Rechner liegen lassen kann.
Tastatur:Logitech Cordless Desktop Pro Die Tastatur und die Maus waren in einem Paket, deshalb wird auch nur ein Empfänger benötigt. Es sind auch Adapter für seriellen Anschluß der Maus und DIN-Anschluß der Tastatur im Paket mit drin. Alles in allem ist das Paket wirklich empfehlenswert. Die Tastatur ist ergonomisch geformt, hat fünf mehr oder weniger frei belegbare Funktionstasten, drei Tasten für die Lautstärkenregelung (lauter, leiser, stumm) und vier Tasten für die Steuerung des CD-ROMs, wenn eine Audio-CD eingelegt ist (Start/Pause, Stop, vor, zurück). Dazu kommt noch eine Art Stand-By-Taste, die das Shutdown-Menü aufblendet.
Lüftercontroller:Display Doc 5 Mit dem Display Doc kann man insgesamt 8 Lüfter temperaturgeregelt ansteuern. Er hat eine Ausfallüberwachung mit Alarm für jeden Lüfter separat. Die acht Temperaturfühler liegen bei.
Weiter wird die 5V-Spannung und die 12V-Spannung überwacht. Mehr Informationen, Testberichte und auch eine ausführliche Beschreibung gibt es bei Listan.
6 Festplattenlüfter Diese haben eine Größe von 40mm, sind paarweise angeordnet und blasen die Luft zwischen den Festplatten weg nach draußen. Der Hersteller ist Titan.
Gehäuselüfter Dieser Lüfter ist unten an der Vorderseite angebracht, er bläst nach innen, Größe 90mm, ebenfalls von Titan
Gehäuselüfter Dieser Lüfter ist unten an der Rückseite angebracht, er bläst nach innen, Größe 50mm, ebenfalls von Titan
Gehäuselüfter Dieser Lüfter ist oben an der Vorderseite im Display Doc montiert, er bläst nach außen, Größe 40mm, ebenfalls von Titan.
3 Lüfter im Netzteil Einer bläst nach außen (80mm) und dann ist da noch derjenige, der die warme Luft aus dem Gehäuse saugt (80mm) sowie der Lüfter - eigentlich eher ein Radiator - an der Seite.
Gehäuse:Advanced Bigtower von Schäfer Ganz in Ordnung. Es könnten ein paar mehr Öffnungen für Slot-Bleche vorhanden sein. So wußte ich anfangs nicht, wohin mit den digitalen Anschlüssen der Soundkarte. Aber mittlerweile habe ich mir eine zusätzliche Öffnung reingesägt und von einem alten Gehäuse die Slotblechhalterung eingesetzt. Neben dem Festplattenkäfig war noch jede Menge Platz.
Hier gibt es eine Ansicht der eingebauten Steckkarten.
Der Tower hat fünf 5.25-Zoll-Einschübe (von außen zugänglich), darüber einen Einschub für ein Floppy. Unter den 5.25-Zoll-Einschüben befinden sich weitere drei 3.5-Zoll-Einschübe, die ebenfalls von außen zugänglich sind. Dann ist innen über dem Netzteil ein Käfig für insgesamt vier Festplatten. Der ist groß genug, so daß genügend Zwischenraum zwischen den Platten vorhanden ist.
Auch wenn sich das Teil Bigtower nennt, er ist immerhin rund 15cm niedriger als mein alter Bigtower und hat etwa 5cm weniger in der Tiefe, die ich schmerzlich vermisse, da es mit den vielen Kabeln doch etwas eng wird.
Netzteil:Enermax EG485AX(W) Und wieder einmal hat sich mein Motherboard verabschiedet. Die Pufferkondensatoren um die Spannungsteiler und CPU sind effektvoll in die ewigen Jagdgründe hinübergegangen. Das wäre eigentlich nicht das Problem gewesen, wenn - ja wenn - das Ersatz-Motherboard funktioniert hätte.
Ich hatte