Nachdem ein Geschichts-Forschungstrupp das Zeitportal ›Wächter der Ewigkeit‹ benutzt hat, um die Geschichte des Planeten Orion zu erkunden, findet man die Gegenwart verändert vor. Der Erste Offizier der Enterprise ist ein Andorianer, niemand außer Kirk kennt Spock. Nachforschungen ergeben, daß Spock im Alter von sieben Jahren starb - bei einem rituellen Fest, das den Mut in einem der Logik unterworfenen Leben seinen Stellenwert erhalten soll. Der Vulkanier erinnert sich daran, daß er damals tatsächlich in Gefahr war und ein entfernter Cousin ihm das Leben rettete. Spock benutzt abermals den Wächter, um die Zeitlinie zu korrigieren, indem er als sein Cousin auftritt. Als Spock nach seinem Eingriff in seine Gegenwart zurückkehrt, hat sich alles wieder normalisiert. Außerdem ist ihm bewußt geworden, wann er begonnen hat, die Logik über das Gefühl zu erheben. Er hat miterlebt, wie der junge Spock sein schwerverwundetes Sehlat - sein ›Kuscheltier‹ - tötete, um ihm die Schmerzen zu ersparen.
Diese Folge schließt intelligent an "Griff in die Geschichte" an. Wenn auch die Voraussetzungen etwas wirr sind, so ergibt sich doch eine der besten Zeichentrick-Episoden. Die mysteriöse Eingangssequenz stimmt den Zuschauer auf eine interessante Handlung ein, und die Rückkehr zum Vulkan liefert uns interessante Einblicke in Spocks Jugend und vulkanische Erziehungsmethoden. Zum ersten Mal sehen wir sein riesiges Haustier, das Sehlat, das neben gefährlichen Zähnen auch noch ein treues Herz hat. Spock bringt sich übrigens selbst den vulkanischen Nackengriff bei.
Für den konfliktfreien Ton dieser Reihe spricht auch, daß selbst der Andorianer nichts gegen die Korrektur hat, obwohl sie ihn ja aus seiner Position hievt: ›Wir Andorianer sind zwar kriegerisch, aber auch familienfreundlich.‹